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Die Gedanken sind frei

Habe heute ein Lied in einem Blog gesehen, dass ich das letzte mal bei der Bundeswehr gehört habe. Ich finds klasse, also stelle ich es hier rein.
Ich stelle hier aber die Version rein, die ich kenne:

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei.

Ich denke, was ich will, und was mich beglücket,
doch alles in der Still, und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei.

Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: die Gedanken sind frei.

Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei.

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: die Gedanken sind frei.

Wobei ich mir allerdings doch manchmal wünschte, dass man die eigenen Gedanken für kurze Zeit in geordnete Bahnen lenken könnte. Manchmal würde das sehr helfen, aber ich bin meistens dann doch froh, dass das nicht geht.