Verkorkstes Wochenende

Das war mal ein verkorkstes Wochenende. Eigentlich hätte ich das Wochenende auf einen „Erste Hilfe“-Kurs des DRK sein sollen.
Na ja. Ist ausgefallen.
Das habe ich erst spät erfahren. Ich wollte eigentlich am Freitag nach dem Rollenspielen noch zu einer Party. Als ich da um halb drei etwa eintraf, war allerdings schon kein bisschen Alkohol mehr da. Und dabei habe ich vorher ewig mit meiner Mutter verhandelt, dass ich ihr Auto in der Stadt stehen lassen durfte und sie es sich am nächsten Tag selbst abholt. Da habe ich noch mal schnell Emails gecheckt und da lag die Mail:
kein eh-kurs.
du hast ein freies wochenende.
a.

Toll. Auf einer Party ohne Alkohol und nix zu Tun am Wochenende. Ich habe dann für die anderen Alkohol geholt, war noch ne halbe stunde da und habe dann noch zwei Mädels nach Hause gebracht.
Samstag habe ich dann probiert mit A. eine Rollenspielrunde für den Nachmittag zu organisieren. Irgendwie sind dann sowohl A., als auch ich davon ausgegangen, dass der jeweils andere C. Bescheid sagt und ihn fragt, ob wir bei ihm spielen konnten. Seine Überraschung war groß, als er mich dann nachmittags sah. Aber er hatte eh nichts Wichtiges vor. Und das alle schon auf dem Weg zu ihm waren, war dann das ausschlaggebende Argument, uns nicht vor die Tür zu setzen.
Er wollte eigentlich bei wow irgendwas tun. Nichts Wichtiges. Sag ich ja.
Haben dann noch schön lange gespielt. Für die, die mit RPG was anfangen können: „die Hohen“. Wir spielen noch jugendliche Drachenblütige, die die letzten Jahre auf der Akademie sind. Hat was von einer Fernsehserie über High Schools.
Hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Danke an M., dass er sich so kurzfristig gemeldet hat zu leiten.
Der heutige Tag war dann zwar geplanter, aber auch irgendwie unbefriedigend. Wollte heute morgen erst Joggen gehen, als ich dann aufs Thermometer gesehen habe (-5° C), habe ich dann entschieden nicht zu joggen, sondern Rad zu fahren. Gruß an J., meine persönliche Fitness-Queen, hoffe dein Spinning-Kurs macht dir noch Spaß.
Und den Rest des Tages habe ich dann zwei Bücher mal näher beleuchtet und Internet gesurft. Also gegammelt. Aber das werde ich gleich mit einem schönem Bad ausklingen lassen.
Auf eine neue Woche…

Der innere Schweinehund

Arboretum hat hier geschrieben, wie ihr innerer Schweinehund sicherlich aussieht. Ich glaube ihr, denn meiner sieht genau so aus und ist genau so hinterhältig. Jetzt habe ich schon einige Zeit hingekriegt, dass ich morgens an ihm vorbei schlüpfe, um zu joggen. Aber heute hat er sich etwas neues Gemeines ausgedacht und sich mit den diversen Naturgeistern verbündet. Ich wollte grade raus und habe schon gemerkt, dass es irgendwie kalt und windig war. Scheiß Bedingungen. Aber da klingelte das Telefon. Ich also noch mal rein in die schöne Wärme. Der andere hat sofort aufgelegt, als er merkte, dass ich dran war. Kann natürlich auch ne Frau gewesen sein. Aber irgendwie hatte der innere Schweinehund es schon geschafft. Keine Kälte, kein Joggen!
Ich habe ihn mit Müsli besänftigt und bin dann einfach Schwimmen gefahren. Ich glaube, ich habe Krieg mit meinem inneren Schweinehund. Und das wird ein harter Krieg (wie jeder), aber ich werde das noch schaffen. Morgen gehts übrigens wieder joggen, da führt kein Weg dran vorbei.